1. Antragstellung

Ich wurde zum 15.12.2012 arbeitslos bzw. "Genießerin von Hartz-IV......

Damals wohnte ich in Bad Orb/Hessen. Ich setzte mich telefonisch mit dem zuständigen Jobcenter in Gelnhausen -

Gelnhausen liegt in Hessen und gehört zum Main-Kinzig-Kreis - in Verbindung und wollte einen Termin

vereinbaren, um mich dort anzumelden. Dies wurde schon
recht schroff abgeschmettert mit dem Kommentar: 

"Die benötigten Unterlagen können Sie sich bei
Ihrer zuständigen Stadtverwaltung  abholen.“

Also machte ich mich auf zur Stadtverwaltung,
wartete geduldig fast eine Stunde. Kam dann zu einer freundlichen

Mitarbeiterin, die mir die
Anträge in die Hand drückte und meinte, dass ich alles in Ruhe zu Hause ausfüllen soll.

Wenn ich
das erledigt habe, könne ich die Anträge bei ihr abgeben. Von dort würde alles zum Jobcenter

geschickt, so spare ich mir die Porto-Kosten. So habe ich das auch getan. Mir war auch bewusst, dass so kurz vor

Weihnachten nicht mehr viel passieren wird. Trotzdem bekam ich ein Schreiben,
dass die Unterlagen eingegangen

sind.

Aufgrund dieses Schreibens hatte ich nun den Namen und

die Tel.-Nr. der Leistungssachbearbeiterin. Also rief ich im alten Jahr noch an und erreichte diese

Dame. Sie sagte mir, dass alles in Bearbeitung ist und ich bekomme schnellstmöglich Nachricht.

Also wartete ich geduldig, denn ich wollte auch nicht negativ auffallen noch sonst irgendwie

aufdringlich erscheinen.

2 Tage später bekam ich von dieser Sachbearbeiterin ein Schreiben, dass noch diverse Unterlagen

fehlen und ich die schnellstmöglich schicken sollte, da sonst mein Antrag nicht bearbeitet werden

kann. Das tat ich noch im alten Jahr. Anfang des neuen Jahres rief ich diese Sachbearbeiterin wieder

an. Ich habe es x-mal probiert. Es war immer nur ein Anrufbeantworter dran, der mir sagte, dass

diese Dame momentan nicht verfügbar ist und ich solle doch eine Nachricht hinterlassen. Dies habe

ich selbstverständlich getan. Es tat sich aber nichts. Ich habe habe das immer und immer wieder

getan. Endlich ging mein Handy und eine mir unbekannte Mitarbeiterin vom Jobcenter war am

anderen Ende und sagte, dass meine Sachbearbeiterin im Urlaub sei.

Daraufhin meinte ich, dass  meine Angelegenheit doch wohl auch von einer Vertretung bearbeitet

werden muss, denn die Unterlagen wurden bereits alle schon im Dezember eingereicht und

schließlich brauche ich Geld, denn ich kann schlecht von Luft und Liebe leben. Und schließlich

bettele ich nicht um Almosen, sondern möchte nur das, was mir auch rechtlich zusteht. Denn ich bin

eine Bürgerin dieses Landes und habe 40 Jahre hier gearbeitet und Steuern bezahlt. Wenn aber

der Staat was für seine in Not geratenen Bürger tun soll, dann werden einem Steine in den Weg

gelegt – und nicht nur in Form von unzähligen Formularen, was ich ja noch verstehen und

nachvollziehen kann, sondern auch in Form von unfähigen Mitarbeitern. Ich weiß nicht, ob diese

Mitarbeiterin mir geistig folgen konnte, denn sie meinte daraufhin, dass sie nichts machen könne,

denn sie müsste sich ja sonst die Unterlagen kommen lassen und sich da einarbeiten. Ich fragte sie

dann – mit einer etwas lauteren Stimme – (ich war stocksauer) für was sie den eigentlich ihr Gehalt

bekommen würde? Für soviel Unfähigkeit und Faulheit bzw. Desinteresse?! Die Antwort wartete

ich erst gar nicht ab, sondern drückte das Gespräch wütend weg.